„BESTE“ Übung oder „BESTE“ Ernährung

Ich werde des öfteren von Personen angesprochen, wie sie denn ihre Figur ein wenig verbessern können. Welches denn die „BESTEN“ Übungen und die „BESTE“ Ernährung für dieses Unterfangen sind? Welche Nahrungsergänzungsmittel ich denn empfehlen würde?

Nun ja, diese Fragen klingen ja alle ganz logisch und relevant……..meine Antwort auf alle oben gestellten Fragen: Es hängt davon ab, 

ob bereits irgendwelche Erfahrungen im Trainingsbereich gesammelt wurden. Wenn ja, welche?
ob irgendwelche Verletzungen, Einschränkungen oder Erkrankungen (Körperliche und Psychische) vorliegen.
Wie viel Zeit pro Woche fürs Training zur Verfügung steht?
Wie hoch die Beruflichen und Privaten Belastungen sind?
ob sonst noch Sportarten regelmäßig durchgeführt werden. Wenn ja, nur Hobby oder Leistungsmäßig?
ob bereits gute Ernährungsskills vorhanden sind oder nicht (frische Lebensmittel, selber kochen, keine Fertigprodukte, angepasst an das Bewegungsausmaß, Wasser trinken)
ob irgendwelche Lebensmittelallergien vorliegen.
ob das Belastungsausmaß wirklich so hoch ist, dass mit Nahrungsergänzungsmitteln ergänzt werden muss (in 99% der Fälle nicht; ausnahmen: Omega 3 Fettsäuren und Vitamin D3)

Wenn ich alle meine Gegenfragen beantwortet bekomme, dann kann ich mir ein grobes Bild von derjenigen Person machen, die vor mir steht. Anhand dieser Informationen kann man sich dann mal darüber Gedanken machen, wie man denn nun von Punkt A nach Punkt B gelangen soll.

Wie Du siehst, gibt es das „BESTE“ Training oder die „BESTE“ Ernährung nicht. Man muss einige Informationen zusammentragen, um dann das „BESTE“ für DICH zu generieren.

Lass dich von dem ganzen Marketing und Werbungen nicht Blenden!

Wenn du dann alle Informationen zusammen hast, dann kommt für die meisten der schwierigste Teil dieses Szenarios: Regelmäßige, harte, bewusste und disziplinierte „Arbeit“! Ohne TUN läuft gar nichts. Und es gibt dann kein: Ach, heut mal ausnahmsweise nicht!!!!

Zu guter letzt, sollte dann das, was du machst, auch Spaß machen! Ansonsten wirst du nicht lange durchhalten!!!

Keep on moving!

Coach Markus- Bewegungswerkstatt

Detox- Sinnvoll oder Geldmacherei?

Da ja schon seit einiger Zeit die Detox- Welle auch unsere Breitengrade erreicht hat, verfasse ich hier mal 1,2 meiner Gedanken zu diesem Thema.

Um was geht es denn hier überhaupt?

Der Name stammt vom englischen Wort „detoxication“ ab, das soviel wie „Entgiftung“ bedeutet. Diese „detoxication“ soll mit dieser Diät auch erreicht werden. Es soll also unseren Körper entgiften und von möglichen „Schlacken“ befreien.

Die Erfinder und Befürworter dieser Diät gehen davon aus, dass durch zu viel Stress, zu hohe Alltagsbelastungen, Umweltbelastungen, Genussmittel und eine ungesunde Ernährung Schadstoffe im Körper abgelagert werden. Diese sollen nun mit einer Fastenkur, welche in der Regel 7- 21 Tage andauert, ausgeleitet werden, damit unser Körper wieder frei von diesen Giften und Schlacken agieren kann. Ob es diese Schlacken in unserem Körper überhaupt gibt, ist wissenschaftlich allerdings umstritten.

Nun ja, da ich der Wissenschaft auch nicht immer zu 100% zustimmen kann, bin ich in diesem Falle auf der wissenschaftlichen Seite und finde diese „Detox- Diäten“ vollkommene Geldverschwendung.

 

Warum?

Gehen wir mal davon aus, unser Körper würde sich tatsächlich nicht selber entgiften…….tja, da weiß jeder der sich nur ein wenig mit den Organen auskennt, dass dies tatsächlich schnell zu einer Vergiftung führen würde und wir auch ziemlich schnell mal an Organversagen sterben würden. Wir würden auch nie zur Toilette gehen……so werden nämlich viele Giftstoffe ausgeschieden…:-)

Wer verrichtet diese Arbeit? Unsere Leber, der Darm und die Nieren sind die Hauptakteure für diesen sekündlichen „Detox“ Vorgang. Und keine verkauften und vermarkteten Detox- Fastenkuren. Der Körper bewerkstelligt dies ganz alleine.

 

Ok, ich kann dies unterstützen…….

mit einer Ernährung, welche auf Obst und Gemüse basierend aufgebaut ist und die ganzen Fertigprodukte und zuckerhaltigen Lebensmittel sowie Genussmittel jeglicher Art meidet bzw. stark einschränkt. Ich nehme meinem Körper mit einer “guten” Ernährung einiges an arbeit […]

Und jährlich grüßt das Murmeltier…….

Ich hoffe du bist gut ins neue Jahr 2016 gerutscht. Und wie jedes Jahr, werden zu beginn eines neue Jahres Vorsätze definiert. Diese Vorsätze sind zu 99% für die Fische, da es nur die wenigsten schaffen, sich auch wirklich durch zu ringen, etwas zu verändern. Wenn man wirklich etwas verändern will, dann braucht es dafür keinen 01.01. → dann mache ich das zu jeder Zeit!!!

Keine laschen Aussagen

Ein „Vorsatz“ sollte klare Definitionen enthalten. Am Besten noch mit Stift auf ein Blatt Papier geschrieben.

Beispiel: Es nützt nichts, wenn ich mir vornehme, mehr Sport zu machen. Ich muss definieren, wie viel Sport denn mehr ist? 2 mal pro Woche, 3 mal? 4 mal? Was? Ziele im Sport?

Dann nimmt der Vorsatz schon eher Gestalt an, um auch verwirklicht zu werden. Alles andere ist komplett sinnlos und ist am 10. Jänner schon wieder vergessen.

66 Tage…..

Neueren Studien zu Folge dauert es 66 Tage* eine neue Gewohnheit zu entwickeln. Dies bedeutet, ich muss mindestens 66 Tage etwas regelmäßig machen, um es dann aus Gewohnheit machen zu können. Egal ob Bewegung, Ernährung, Lesen, Musizieren,……..66 Tage deinem Verstand sagen…..und ich mache das jetzt!!! Dein innerer Schweinehund wird dich in dieser Zeit sehr oft auf die Probe stellen!!! Durchhalten und dann deine Erfolge genießen!!

Und beim Essen……

Tja, erfahrungsgemäß ist dies für 99% der Trainierenden der schwierigste Teil. Für mich eigentlich unverständlich, aber es soll so sein!!!! Am Wissen liegt es nicht, sondern am TUN!! Nimm dir eine Veränderung vor, 30 Tage lang machen, nächste kleine Veränderung! Es hat sich gezeigt, dass sich viele leichter tun, zu beginn nichts zu verbieten oder weg zu lassen, sondern eine „gesündere“ Gewohnheit zusätzlich zu integrieren.

Beispiel:

Ich esse jeden Tag einen Apfel.
Ich esse so weiter wie bisher, trinke aber jeden Tag […]

Schon wieder Ernährung

Tja, ich schreibe wieder mal ein paar Zeilen über „Ernähung“. Warum? Weil ich immer wieder feststellen muss, wie wenig sich die Einzelnen in diesem Bereich wirklich auskennen und es nicht schaffen, die einfachsten Dinge umzusetzen. Ich weiß, es liegt nicht unbedingt nur am wissen, sonder am TUN!!! Ich halte trotzdem an dem Sprichwort fest: Wissen und nicht TUN, heißt NICHT Wissen!!!!

„Ich will Abnehmen……..

….kaufe frische Lebensmittel und koche jeden Tag frisch. Trotzdem nehme ich zu anstatt ab. Das mit dem „selber kochen“ und „richtige Lebensmittel kaufen“ funktioniert einfach nicht. Da kann ich gleich wieder „Päcklefutter“ essen. „

Mit solchen oder so ähnliche Konversationen werde ich regelmäßig konfrontiert. Meine Antwort lautet zu 100%: Schreibe mir doch mal 1 Woche alles auf, was du so isst und trinkst……und wenn ich sage „ALLES“, dann meine ich auch „ALLES“. Jede Rosine, jedes Stückchen Schokolade, jeden Schluck Limo, Alkohol oder auch Wasser.

Das große AHA- Erlebnis……

…..1 Woche später erhalte ich manche Notizen zur Durchsicht (einige haben es schon selbst bemerkt, dass sie viel zu viel dazwischen „ESSEN“ oder nicht so „ESSEN“ wie sie gedacht haben zu „ESSEN“). Die Wochenreports, die ich erhalte, dort erkenne ich zu meist sehr rasch, an was es wohl liegt, dass es mit dem Abnehmen nicht so klappt. Hier 2 Hauptfehler:

Wie schon erwähnt, die Nascherei zwischendurch. Bei der Arbeit, zu Hause, auf Besuch, auf der Couch,…..usw. Das sind immer diejenigen die behaupten: „Ich esse ja fast nichts!!“
Der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit besteht aus Kohlenhydraten und aus sehr wenigen Proteinen. Was heißt das auf Deutsch? Es wird Müsli, Brot, Reis, Nudeln und anderes Getreide bei jeder Mahlzeit konsumiert und dies obwohl Tagsüber fast nichts verbraucht wird (bsp. sitzende Tätigkeit). Es werden so viele Kohlenhydrate verspeist, als ob es sich um […]

von |Januar 11th, 2016|Ernährung|0 Kommentare|

Das Fett muss weg!!

Fett weg ist ja ein sehr beliebtes Trainingsziel. Daran kann man erkennen, dass es eigentlich niemandem an etwas fehlen sollte. Zu viel Körperfett ist ja wirklich nur ein reines „Luxusproblem!!“. Wenn man dies von der Seite betrachtet, dann ist es ja nicht mehr so schlimm…..tja, wo wir bei der Frage wären: Was ist den überhaupt „schlimm“?

Körperfett Normwerte

Wie bei allem gibt es natürlich auch beim Körperfettanteil Normwerte die empfohlen werden. Diese Normwerte dienen lediglich dazu, den Fettgehalt als Risikofaktor für Krankheiten so gut wie es geht auszuschließen. Etwas ist fix: Zu hoher Körperfettgehalt macht auf Dauer krank!!!

Die Werte sind Geschlechts- und Altersabhängig. Im Groben kann man aber folgende Werte annehmen:

Für Frauen: ca. 20-30% (besser max.25%)

Für Männer: ca. 10-20% (besser max.15%)

Wer nicht so auf Zahlen steht, der kann sich einfach nackt ausziehen und vor den Spiegel stellen. Dann kann man selber entscheiden, ob es ein wenig mehr oder weniger sein sollte. Simpel und effektiv…..das liebe ich!!!!!

Wie kommt es denn zu den Fettansammlungen?

Nun ja, diese Frage kann sich jeder am Besten selbst beantworten. Am ende des Tages sind zwei Punkte dafür verantwortlich.

zu viel gegessen
zu wenig bewegt
zu viel gegessen…..:-)

Was tun?

Wiederum ganz einfach……..:-)))

weniger essen bzw. „bessers“ Essen, essen
mehr bewegen (Jop!!…..Sport heißt das böse Wort!!!)

Warum ist es denn so schwer?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Viele haben ihre Essensgewohnheiten über Jahre hinweg so gezüchtet, wie sie jetzt sind. Gewohnheiten zu ändern ist eine tolle Herausforderung. Hier gilt es, eine Gewohnheit nach der anderen zu ändern. Es empfiehlt sich jeden Monat 1 „gute“ Gewohnheit in den Alltag zu integrieren und 1 „schlechte“ zu verabschieden. Wenn man dies 12 Monate lang macht, dann hat man 12 neue, tolle Gewohnheiten, die einem seinem Ziel näher bringen und 12 sch… Gewohnheiten die man los […]

von |März 22nd, 2015|Ernährung|1 Kommentar|

Nahrungsergänzungsmittel- Sinn oder Unsinn

(Anmerkung: Ich rede hier von Personen, die keine diagnostischen, gesundheitlichen Einschränkungen haben.)

Fettblocker- vor jeder Mahlzeit eine Tablette und das Fett wird vom Körper nicht aufgenommen
Appetithemmer- einfach alles so weitermachen wie bisher, nur diese Tabletten schlucken und man nimmt ab
Fett schmelzen lassen- Tablette einnehmen und zusehen wie das Körperfett schmilzt
Das ULTIMATIVE Protein- schneller Muskelzuwachs, bessere Regeneration

…am Besten noch mit einem Bildchen von einem angeblichen Doktor und die Kasse klingelt…:-)

Die Frage bleibt: Bringt es dem Kunden wirklich etwas?

Wer kennt sie nicht, die großen Unternehmen, welche mit ihren Nahrungsergänzungsmitteln (kurz NEM) Werbung machen und versprechen, dass unmögliche, möglich zu machen!

Da viele Menschen zu träge/ bequemlich (oder ganz einfach zu FAUL) sind, etwas an sich zu verändern, hoffen diese, mit solchen NEM´s erfolgreich zu sein. Mit erfolgreich meine ich, ein paar Kilos zu verlieren und die Gesundheit zu verbessern….wobei zweiteres für viele gar keinen Stellenwert hat. Hauptsache ein paar Kilos weniger auf der Waage, aber dies ist wieder ein anderes Thema!!!

Den einzigen denen dies etwas bringt, sind die Unternehmen die dahinter stecken. Die machen Millionen gewinne in dem Bereich. Dem Endverbraucher bringt es gar nichts. Man produziert nur teuren Urin oder in manchen Fällen gefährdet man sogar seine Gesundheit.

Leistungssport kann es notwendig sein….

Solltest du in keinem Leistungssport tätig sein, dann kommst du zu 99% ohne NEM´s aus. Iss ganz einfach jeden Tag deine Rationen an Gemüse, Obst, Proteinen und Kohlenhydraten und es wird dir an nichts fehlen!! EASY, nicht wahr!!

Schweinehund und co….

Hmmm, wäre da nicht wieder der innere Schweinehund…:-))…..zu jeder Mahlzeit Gemüse oder Obst…zu jeder Mahlzeit Proteine…Kohlenhydrate angepasst an mein Bewegungspensum über den Tag verteilt → nur Büro → Gemüse und Obst sind ausreichend (keine Nudeln, keine Pizza, kein Brot, kein Reis…..zum Frühstück Haferflocken sind aber TOP!!!)………PUHHHHH, das […]

von |Januar 12th, 2015|Ernährung|0 Kommentare|

Gute Ernährung?!?

Was bedeutet eigentlich „gute“ Ernährung?

Ernährung ist ein Thema über welches immer sehr heftig und Intensiv diskutiert wird. Jede „Ernährungsmethode“ behauptet von sich, die ultimative Lösung zu sein. Egal ob Vegetarisch, Vegan, Paleo, Weight Watchers, Metabolic, Stoffwechsel Diät oder wie sie noch alle heißen mögen…….
Unterm Strich verfolgen alle die gleichen Grundprinzipien: mehr Gemüse und Obst, mehr Proteine und weniger verarbeitete Lebensmittel……das ist schon alles!

Ob ich dies nun mit oder ohne tierische Produkte umsetze……sch… egal!!!

Wenn man das so liest, dann kann dies ja eigentlich gar nicht so schwer sein, sollte man meinen!!!! Nun ja, prinzipiell nicht, wäre da nicht unsere tolle Lebensmittelindustrie, das „Gewohnheitstier“ Mensch, das „Bequemlichkeitsmonster“ Mensch und der menschliche Verstand, der einem immer wieder sagt: Was soll ich denn sonst essen? Ach, nur das eine mal? Aber das schmeckt ja so gut? Das kann ich aber nicht, weil…..!……usw. diese „schön rederei“ dürfte ja einigen bekannt sein….:-)

Wie du oben fest gestellt hast, liegt es eigentlich nur an dir selber und sonst an niemanden ,deine Ernährungsgewohnheiten so zu verändern, dass du dich wohl fühlst und deine Ziele erreichst, ohne dabei auf „Dauerdiät“ zu sein.

Eine gut Ernährung sollte 3 Punkte erfüllen:

Deine Gesundheit fördern: Viele unserer Krankheiten sind auf schlechte Ernährungsgewohnheiten zurück zu führen. Z.b.: Diabetes Typ 2, Krebs, Herz- Kreislauf Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Demenz, Alzheimer,….um nur einige bekannte zu nennen; Stimmungsschwankungen können ebenfalls auf schlechte Ernährungsgewohnheiten zurück geführt werden
Deine Leistungsfähigkeit steigern: Mehr „Power“ über den Tag verteilt, egal ob bei der Arbeit oder beim Sport (solltest du unter Tags öfters mal ein Leistungstief verspüren –> oft Ernährungsbedingt!!)
Deine Körperzusammensetzung verbessern: Weniger Fett und mehr Muskeln

 

Diese 3 Punkte sollten alle beachtet werden, wenn man seine Ernährung verändern will. Langfristig gesehen wird es dir nichts nützen, dich nur auf einen […]

von |November 24th, 2014|Ernährung|0 Kommentare|