Neues Bewegungskonzept in der Bewegungswerkstatt

Da ich so das Gefühl habe, dass einige noch nicht so genau wissen, in welche Richtung das aktuelle Bewegungskonzept in der Bewegungswerkstatt geht, werde ich es in wenigen Worten (vlt. auch ein wenig mehr ….:) ) erklären.
Ich verstehe die Unklarheiten bzw. Zweifel
Ich kann voll und ganz mitfühlen, wenn sich das neue Konzept nicht so anfühlt, als ob dies einen „Fitnessmäßig“ weiterbringen kann. Der Grund hierfür sehe ich hauptsächlich darin, dass die meisten von uns Training nur so kennen, dass man sich danach „fix und alle“ fühlen muss, ansonsten hat man nicht das Gefühl „etwas gemacht“ zu haben. 
Es geht jetzt nicht darum, dass dies „schlecht“ ist. Ich habe nur für mich nach über 15 Jahren intensivem Training erkannt, dass dies mehr oder weniger eine Einbahnstraße darstellt. 
Kleines Beispiel: Ich habe schon sehr viele Ziele in meiner persönlichen Trainingskarriere verfolgt. Unter anderem wollte ich (und habe ich dann auch) 20 Klimmzüge am Stück schaffen. Tja, da waren dann die 20 Klimmzüge….aber was kommt als nächstes? 21? 22? und was haben mir dann die 20 Klimmzüge am Stück gebracht? Für meine „Fitness“, Wohlbefinden, Gesundheit? Was bringen mir dann 21 oder 22? ………meine Antwort auf diese Frage lautete irgendwann: NICHTS, aber rein gar NICHTS!
Und so ging es mir mit vielen Zielen, an denen ich vermeintlich festhielt, um zu bestätigen, dass ich FIT bin. 
Überspitzt gesagt, lauteten meine Regeln:
Ich muss mind. so viele WH von einer Übung schaffen, so viel Gewicht heben können, so schnell laufen können, so schnell radfahren können, eine bestimmte Übung können, so und so viel Körpergewicht zu haben usw., damit ich mich als FIT- bezeichnen kann. Macht das Sinn? Dass eine Übung oder Leistung mir zeigt, ob ich mich FIT fühle? Und […]

von |April 26th, 2018|Training|0 Kommentare|

Meditation- mystisch oder doch nicht?

Meditation ist für viele ein großes Wort und oft mit Glauben, Spiritualität, Mystik oder ähnlichem verbunden. Dabei kann Meditation immer und überall stattfinden. Egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder beim Sport, Meditation ist an keine bestimmte Technik oder Vorgehensweise gebunden. Sobald du etwas ganz bewusst tust und dich nur auf diese eine Sache konzentrierst und einlässt, bist du am meditieren. Es kann also gut sein, wenn du diese Zeilen liest und dich nur diesen Zeilen widmest, dass du gerade am Meditieren bist. Gratuliere!! DU hast es verstanden und auch schon geschafft!!!
Man kann Meditation also gar nicht, nicht können. Natürlich gibt es bestimmte Techniken, um bestimmte Ergebnisse über einen längeren Zeitraum erzielen zu können. Das Prinzip der Meditation bleibt aber immer dasselbe —> deine Gedanken so gut als möglich ins hier und jetzt bringen und dabei bleiben!
Ich hoffe, du bist jetzt davon nicht enttäuscht sondern ermutigt, dies in deinen Lebensalltag zu integrieren, da du es ja sowieso schon unbewusst dein ganzes Leben praktizierst.
Atemtraining ist eine sehr gute Meditationstechnik
Die Atemübungen sind bereits eine Meditation mit dem Ziel, deine Atemtechnik und alles was deine Atmung beeinflusst positiv zu verändern. Wenn du also gerne wanderst, joggst oder Rad fährst und nach einer gewissen Zeit ohne wilde Gedankenflut so dahin „gleitest“, dann meditierst du. Wenn man nun dieses Konzept Mediation mit einer bestimmten Zielerreichung angeht, dann ergeben sich daraus einfach regelmäßige, sich wiederholende Abläufe, die du ganz bewusst in deinen Alltag integrierst und die dein Leben langfristig positiv verändern werden. Beginne doch einfach mit 10 Minuten Atemtraining (Bauchatmung) jeden Tag und sei überrascht, was sich in 3,4 Wochen verändern wird.
Was bringt mir eine Zielgerichtete Meditation?
Die positiven Auswirkungen einer zielgerichteten Meditation sind ähnlich wie bei den Atemübungen. […]

Mit mehr Körperbewusstsein zu mehr Leistung

Wenn du auf den unten stehenden Titel klickst, kommst du zu meinem veröffentlichten Artikel in der Fachzeitschrift “Leistungslust”.

 

Mit mehr Körperbewusstsein zu mehr Leistung

von |Oktober 17th, 2016|Training|0 Kommentare|

Es zählen die Inneren Werte!

Interne vs Externe Skills (Fähigkeiten)

Wenn man heutzutage von Training oder „Fitness“ spricht, liest oder hört, dann geht es im großen und ganzen immer nur um entweder: Abnehmen, Muskeln aufbauen, mehr Gewicht, mehr Wiederholungen, schnellere Zeiten oder Gymnastische Übungen wie Front Lever, Handstand, Planch, Muscle up und co.

Man spricht also immer nur von „Externen“ Parametern. Dinge die man sehen und ganz klar messen kann.

Tja, leider fehlt in dieser Gleichung ein wichtiger Part, welcher im „Westen“ verloren gegangen bzw. nur einem kleinen Anteil der Gesellschaft bekannt ist. Es handelt sich dabei um „Interne“ Fähigkeiten. Anpassungen und Vorgängen die von aussen nicht ganz klar ersichtlich sind. Diese aber eine immense Hilfe gegen Fehlhaltungen, Dysbalancen, Verspannungen und sehr vielen Gelenks- und Rückenschmerzen darstellen.

Mit Gelenkschmerzen meine ich, Schmerzen welche auf Grund eines übermäßigen Muskeltonus und aus Fehlhaltungen indiziert werden. Liegt also keine diagnostische Erkrankung bzgl. dieser Schmerzen vor, dann trifft meine definition darauf zu. Skoliosen und Bandscheibenprobleme können ebenfalls durch Verspannungen und Fehlhaltungen und/ oder langfristig erhöhter Muskeltonus hervorgerufen werden. 

Externe Skills:

Verbesserung der Funktionen aller Systeme, die man von außen gut erkennen kann:

Zusammenarbeit unserer Muskeln
Bewegungsmuster erlernen und verbessern
Bewegungsabläufe

Interne Skills:

Verbesserung unserer Körperwahrnehmung, im Speziellen der Kinästhetik (Lehre der Bewegungsempfindung)
Vertiefung der Verbindung von Körper und Geist;
Muskelgruppen/ Faszienzüge spüren und fühlen lernen
Dynamische Entspannung erlernen (so viel Muskelspannung als nötig und nicht mehr)

Faszientraining- jeder redet davon, fast keiner tut es wirklich

Faszientraining ist ja gerade sehr aktuell und wird überall beworben und verkauft. Grundsätzlich muss man wissen, das man mit jeder Bewegung, auch wenn man nichts tut, diese Faszienzüge trainiert. Aber nur die wenigstens schaffen es die Faszienzüge auch willentlich zu ihrem nutzen zu trainieren. Mit den ganzen angepriesenen Tools wie Schaumstoffrollen und co klappt dies natürlich auch nicht. Es handelt sich nur um eine Symptombehandlung, wie […]

von |September 19th, 2016|Training|0 Kommentare|

Schneller, Höher, Weiter!

In der Fitnessindustrie hat sich das Motto: „Schneller, Höher, Weiter!“ schon sehr tief manifestiert. Nun ja, wenn ich mein Geld damit verdienen muss, dann muss ich das eine oder andere in Kauf nehmen. Wenn ich aber Sport/ Training als Ausgleich, Hobby und als Prävention betreibe, dann macht es überhaupt keinen Sinn, seinen Körper beim Training zu schrotten!!!

Ich persönlich bin auch mal in diesem Motto gefangen gewesen, bis zu dem Zeitpunkt, als mein Körper begann mir deutliche Signale zu senden: „Hey Buddy, so kannst du nicht weitermachen!“ Wie hat er sich bemerkbar gemacht fragst du dich? Nun ja, ein Wehwehchen hier, ein Wehwehchen da und ein Wehwehchen über Monate hin weg. Das eine kam und ging um dann wieder zu bleiben……ich denke, viele von euch wissen wo von ich rede.

Natürlich habe ich alle möglichen Reha- Übungen, Mobility- und Stabilitydrills angewandt; leider nur mit mäßigem Erfolg!!

Ein umdenken hat stattgefunden

Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich mir gedacht habe: „Nun ja, wenn mein Körper mir zeigt, dass dies so langfristig nicht mehr funktionieren wird —> dann muss ich mehr mit meinem Körper als gegen ihn trainieren!“ Und ab diesem Zeitpunkt war es mir egal ob nun 15 Klimmzüge oder 20, 30 oder 50 Liegestütz, 150kg Deadlift oder 165kg, usw..

If you can´t move slow, you can´t move fast!! Ein einfaches Prinzip, welches jeder sofort umsetzen kann

Das Training muss mit mehr Aufmerksamkeit und Gefühl für den eigenen Körper stattfinden. Das Wichtigste sollte sein: Wie fühlt sich die Bewegung an? Flüssig? Stockt sie irgendwo? Bleiben alle Gelenke in der gewünschten Position? Habe ich die Bewegung verstanden? Fühle ich irgendwo eine Überlastung eines Muskels bzw. eines Gelenkes? Kann ich eine gute Bauchatmung während der ganzen Übung aufrecht erhalten? Wo befindet sich […]

von |August 29th, 2016|Training|0 Kommentare|

„BESTE“ Übung oder „BESTE“ Ernährung

Ich werde des öfteren von Personen angesprochen, wie sie denn ihre Figur ein wenig verbessern können. Welches denn die „BESTEN“ Übungen und die „BESTE“ Ernährung für dieses Unterfangen sind? Welche Nahrungsergänzungsmittel ich denn empfehlen würde?

Nun ja, diese Fragen klingen ja alle ganz logisch und relevant……..meine Antwort auf alle oben gestellten Fragen: Es hängt davon ab, 

ob bereits irgendwelche Erfahrungen im Trainingsbereich gesammelt wurden. Wenn ja, welche?
ob irgendwelche Verletzungen, Einschränkungen oder Erkrankungen (Körperliche und Psychische) vorliegen.
Wie viel Zeit pro Woche fürs Training zur Verfügung steht?
Wie hoch die Beruflichen und Privaten Belastungen sind?
ob sonst noch Sportarten regelmäßig durchgeführt werden. Wenn ja, nur Hobby oder Leistungsmäßig?
ob bereits gute Ernährungsskills vorhanden sind oder nicht (frische Lebensmittel, selber kochen, keine Fertigprodukte, angepasst an das Bewegungsausmaß, Wasser trinken)
ob irgendwelche Lebensmittelallergien vorliegen.
ob das Belastungsausmaß wirklich so hoch ist, dass mit Nahrungsergänzungsmitteln ergänzt werden muss (in 99% der Fälle nicht; ausnahmen: Omega 3 Fettsäuren und Vitamin D3)

Wenn ich alle meine Gegenfragen beantwortet bekomme, dann kann ich mir ein grobes Bild von derjenigen Person machen, die vor mir steht. Anhand dieser Informationen kann man sich dann mal darüber Gedanken machen, wie man denn nun von Punkt A nach Punkt B gelangen soll.

Wie Du siehst, gibt es das „BESTE“ Training oder die „BESTE“ Ernährung nicht. Man muss einige Informationen zusammentragen, um dann das „BESTE“ für DICH zu generieren.

Lass dich von dem ganzen Marketing und Werbungen nicht Blenden!

Wenn du dann alle Informationen zusammen hast, dann kommt für die meisten der schwierigste Teil dieses Szenarios: Regelmäßige, harte, bewusste und disziplinierte „Arbeit“! Ohne TUN läuft gar nichts. Und es gibt dann kein: Ach, heut mal ausnahmsweise nicht!!!!

Zu guter letzt, sollte dann das, was du machst, auch Spaß machen! Ansonsten wirst du nicht lange durchhalten!!!

Keep on moving!

Coach Markus- Bewegungswerkstatt

Das EGO hat beim Training nichts verloren!

Ich stelle immer wieder fest, dass sich hin und wieder manche schwer tun ihr EGO beim Training hinten anzustellen. Es ist leider nicht möglich, dass ich gleich jede Übung mit der schwierigsten Variante ausführen kann. Es ist leider nicht möglich, dass ich in jedem Intervalltraining meine TOP- Leistung abrufen kann. Es ist leider nicht möglich, dass ich bei jedem Training mein max. Gewicht auflegen kann. Vor allem bei Männern lässt dies oft das EGO nicht zu, bestimmte Übungen ohne bzw. nur mit leichtem Gewicht zu machen, dafür sieht diese so aus, wie sie soll. Wie ich so oft erwähnt habe, QUALITY first!!

Oft muss man einen Schritt zurück…….

……es bewährt sich zu 99%, wenn man Übungen die noch nicht wirklich sattelfest sind, einfach um 1 bis 2 Progressionsstufen erleichtert bzw. weniger Gewicht nimmt und dafür diese Vorstufen mit 100% Qualität durchführt. Ansonsten bleibt man ewig auf derselben Stufe hängen. Auch in diesem Fall muss sich das EGO wieder hinten anstellen.

Viele verwechseln das Training oft mit Unterhaltung. Training hat den Hintergrund besser zu werden. Hierfür muss ich auch hin und wieder (oder sehr oft) Übungen machen, die mir nicht gefallen,…….weil genau dies meine Schwachpunkte sind!!!!!

Wenn ich nur „Unterhaltung“ suche, dann muss ich an irgendwelchen Groupfitness- Kursen oder drgl. teilnehmen und darf nicht dort hin gehen, wo trainiert wird.

Das Hirn darf ruhig an bleiben…..

Ich verstehe, wenn man einen harten Arbeitstag hinter sich hat, dass man ein wenig ausgelaugt ist……….dies soll aber nicht heißen, das beim Training das Gehirn ausgeschaltet werden kann. Nur wenn ich mich wirklich auf das Training konzentriere, dann habe ich auch den vollen Nutzen davon und komme auch weiter. Wer mitdenkt, dies habe ich in meiner Coachingkarierre schon gesehen, hat viel schneller Erfolg. Derjenige hat […]

von |Februar 22nd, 2016|Training|0 Kommentare|

SAID- Teil 2

Vor kurzem habe ich einen Artikel über das SAID- Prinzip geschrieben (https://www.bewegungswerkstatt.cc/said-prinzip/). Heute möchte ich speziell auf das S für Specific (Spezifisch) eingehen.

Wie du im ersten Artikel über das SAID- Prinzip erfahren hast, passt sich unser Körper immer den geforderten Fähigkeiten an. Wenn man also in irgendetwas gut werden will, dann muss ich dies auch so oft als möglich TUN, damit die Anpassungen immer besser und besser werden können.

Das S (spezifisch) bei diesem Prinzip ist SEHR Wichtig!!!

Fahre ich mit dem Auto zur Arbeit, Sitze 8 Stunden (oder auch mehr) am Tag im Büro, fahre mit dem Auto nach Hause, sitze zum Tisch um etwas zu essen, sitze auf die Couch um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen………NUN: Was denkst, in welcher Disziplin unser Körper so richtig gut wird?

Fahre ich mit dem Auto zur Arbeit, Sitze 8 Stunden (oder auch mehr) am Tag im Büro, fahre mit dem Auto nach Hause, gehe 2mal pro Woche 1 Stunde Trainieren, fahre mit dem Auto nach Hause, sitze zum Tisch um etwas zu essen, sitze auf die Couch um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen………UND: Dies ist schon besser als das vorige Szenario. Wie du aber selber herausfinden kannst……..das Herumsitzen überwiegt immer noch…….:-)

….tja, wir könnten das Spiel jetzt immer weiter und weiter praktizieren. Ich komme einfach gleich zum Punkt:

Wir sind Lebewesen und keine am Sitz- Klebewesen!!!!

Egal ob Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Demenz, Krebserkrankungen uvm.. Dies kann und wird alles mit Bewegungsmangel in Verbindung gebracht und auch belegt.
WEIL: Wir wissen ja jetzt, dass unser Körper gut wird, in dem, was wir am häufigsten TUN bzw. auch nicht TUN (Herumsitzen)!
2mal pro Woche trainieren ist eine super Sache! Und ich bin selber immer wieder überrascht, mit welcher geringen „Dosis“ Training sich unser […]

von |Februar 15th, 2016|Training|0 Kommentare|

Skill (Fähigkeiten) im Krafttraining

Mich wundert immer wieder die Betrachtungsweise von Kraftübungen unterschiedlichster Art (egal ob Kettlebell, Bodyweight, Langhantel,…….usw.) von sehr vielen Trainierenden. Die Meisten können oder wollen nicht verstehen, dass man für alle Übungen bestimmte einzelne Fähigkeiten können muss, um dann schlussendlich irgendwann mal die kpl. Übung durchführen zu können.

Wie in der Schule……..

Es ist doch wie damals in der Schule: Ich lerne zuerst die einzelnen Buchstaben, dann Wörter, dann Silben und irgendwann mal ganze Sätze die schließlich mal das wiedergeben, was ich eigentlich sagen will. Dasselbe mit den Zahlen: erst mal Zahlen lernen,…usw.

Ich denke, du weißt worauf ich hinaus will.

Je öfters ich dann die Buchstaben und Zahlen lerne und übe, desto schneller komme ich voran.

Tja, und wie denkst du jetzt wohl, wie es beim Training sein wird……….:-)

Bsp. Liegestütz: Ich benötige die Rumpfkraft um meinen Körper gerade zu halten; ich brauche ausreichend Kraft in den Schultern und Armen um mich überhaupt stützen zu können; ich brauche Kraft und Kontrolle in den Schulterblättern und ein gewisses Maß an Beweglichkeit bis ich schlussendlich alle Puzzleteile zusammensetzen kann und meinen ersten Liegestütz schaffe………

…..wenn ich nicht an den einzelnen Puzzleteilen und/ oder an der Übung selber arbeite/ übe, dann kann ich warten bis ich alt und grau bin, bis ich endlich mal meine Liegestütze schaffe. Meistens ist es ja so, dass eigentlich jeder genau weiß, welches die größten Schwachpunkte sind, aber keiner will diese verbessern, stattdessen ist gleich die ganze Übung „schei…“.

Dieses Konzept gilt übrigens für alles im Leben…….:-))))……nur weil etwas nicht gleich so klappt wie man es sich vorstellt, ist nicht gleich alles „schei…“! Ich muss halt die Einzelteile herausfiltern und an meinen Schwachstellen „ARBEITEN“….so ein böses Wort!!

Von nun will ich nie mehr hören: „Ich schaff das immer noch nicht!!“ WEIL […]

von |Januar 25th, 2016|Training|0 Kommentare|

SAID- Prinzip

Unser Körper ist ein wahres Meisterwerk im Anpassen. Egal was wir auch regelmäßig tun oder machen……der Körper passt sich an. Dies nennt man das SAID- Prinzip: Specific Adaptation to Imposed Demands

Hmmm, was bedeutet das?

Nichts anderes als, dass sich unser Körper den geforderten Umständen bei entsprechenden Reizen/ Trainingsreizen ständig anpasst. Der Körper hat das Bestreben, in dem was oft gefordert wird, gut zu werden, um Energie zu sparen.

Egal ob dies den ganzen Tag lang nur Sitzen sein sollte, er passt sich an. Die Anpassungen an das Sitzen sind auf lange Sicht leider nicht so toll. ABER der Körper will einfach gut werden im Sitzen, um dies mit wenigst möglich Aufwand durchstehen zu können → Kopf wird nach vorne geschoben, Schultern werden nach vorne gerollt, BWS wird abgerundet, Hüftbeuger, hintere Oberschenkel und Waden werden „verkürzt“ und der Gesäßmuskel wird ausgeschalten, weil dieser im Sitzen nicht wirklich benötigt wird……..TATAAAAAA!! Und schon haben wir die typische Haltung eines „Büromenschen“.

Was bedeutet dies nun für das Training?

Zum einen kann sich jeder selbst ausrechnen, wie gut der Körper bei 1mal oder 2mal 20min pro Woche Training wird. Zu meist sind diese Trainings noch mit wenig richtiger Bewegung verbunden (über größtmöglich Bewegungsamplitude) zum anderen kann sich auch jeder selbst ausmalen, wenn er gut im Laufen werden will, dann muss Laufen sein Haupttraining sein.

Egal ob ich hier jetzt Schwimmen, Radfahren, Fußball, Eishockey, Tennis, Skifahren,……und was es sonst noch alles gibt einsetze, der Körper passt sich an.

Natürlich ist ein ergänzendes Kraft- und Beweglichkeitstraining sehr hilfreich und aus Verletzungstechnischer Sicht fast unumgänglich und führt meistens auch zu einer Leistungssteigerung im angestrebten Hauptsport!!

Nochmals als Beispiel: WILLST DU ABER AN EINEM MARATHON TEILNEHMEN → DANN SOLLTE LAUFEN DEIN HAUPTANTEIL DEINES TRAININGSPENSUMS SEIN!!!

Also, niemals vergessen, unser Körper passt […]

von |Januar 18th, 2016|Allgemein, Training|0 Kommentare|